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Energieeffizient sanieren

Förderung energetischer Sanierungen und Modernisierungen von Wohn- und Nichtwohngebäuden

Frau mit einer Idee
Fördermittel Energieeffizient Sanieren
Fördermittel Energieeffizienz

Durch eine energetische Sanierung reduzieren Sie den Kohlenstoffdioxid-Ausstoß Ihres Gebäudes. Ein solches Engagement unterstützt die KfW-Bank durch verschiedene Förderprogramme. Gefördert werden dabei zum Beispiel eine Erneuerung oder Optimierung der Heizungsanlage, Erneuerung oder Einbau einer Lüftungsanlage, Erneuerung der Fenster und Außentüren oder eine Wärmedämmung von Wänden, Dachflächen, Keller- und Geschossdecken.

Die Programme 430 und 167 gelten ausschließlich für Gebäude, deren Bauantrag vor 1995 gestellt wurde.

Die Programme 151 und 152 gelten ausschließlich für alle Gebäude, deren Bauantrag vor dem 01. Februar 2002 gestellt wurde!

Die Programme 151 und 152 gelten ausschließlich für alle Gebäude, deren Bauantrag vor dem 01. Februar 2002 gestellt wurde!Der Förderhöchstbetrag pro Wohneinheit wird bei einer Sanierung zum KfW-Effizienzhaus von 75.000 Euro auf 100.000 Euro erhöht.

Aktuelle Änderungen für die Programme 151, 152, 153 und 430

Für Anträge ab Mitte April 2018 ergeben sich folgende Änderungen:

1. Produktänderungen ab 17.04.2018 (430):

  • Die bisher gültige 20-jährige Zinsbindung wird eingestellt. Weiter im Angebot bleibt die 10-Jährige. (153)
  • Eine Entschädigung bei Vorfälligkeit für außerplanmäßigen Tilgungen wird eingeführt (151/152,153). Kreditrückzahlungen sind nur vollständig möglich. Darlehen, die vor dem 17.4. beantragt worden sind, bleiben kostenfrei.
  • Die Bereitstellung der provisionsfreien Zeit wird reduziert auf 6 Monate (151/152,153).
    Für Kreditbeträge, die nicht abgerufen wurden, wird 6 Monate nach der KfW Zusage eine Provision berechnet.

Diese Maßnahmen sollen einzig und allein das Refinanzierungs- und Wiederanlagerisiko des Bundeshaushalts reduzieren helfen. Gleichzeitig sollen die Kosten damit planbarer werden. Das energieeffiziente Bauen und Sanieren bleibt zentrales Förderprodukt, um Treibhausgasemissionen im Gebäudebereich zu reduzieren. Es trägt dazu bei, die Ziele des Klimaschutzes der Bundesregierung erreichen zu können.

2. Die Anlage zum Merkblatt „Liste der Technischen FAQ“ entfällt (151/152, 153)

3. Die Anlage „Technische Mindestanforderungen“ wurde überarbeitet (151/152, 153)

4. Anlage zur "Liste der förderfähigen Maßnahmen" (151/152) überarbeitet


Sanieren nach KfW-Effizienzhaus-Standard

Wenn Sie Ihr Zuhause sanieren, lohnt es sich, auf den KfW-Effizienzhaus-Standard zu achten. Damit können Sie

  • Energiekosten sparen,
  • den Wert Ihrer Immo­bilie steigern,
  • den Wohnkomfort erhöhen und
  • von Fördergeldern profitieren.

Für das KfW-Effizienzhaus gibt es verschiedene Standards, angegeben durch eine Kennzahl. Je kleiner die Kennzahl, desto geringer der Energie­bedarf Ihrer Immobilie und desto höher die Förderung.

Bei einer energetischen Sanierung fördern wir die Standards KfW-Effizienz­haus 55, 70, 85, 100 und 115. Für denkmal­geschützte Häuser oder Häuser mit besonders erhaltenswerter Bausubstanz gilt der Standard KfW-Effizienzhaus Denkmal . Entscheidend für die Einordnung ist die energetische Qualität der Immobilie. Sie wird mit den Referenzgrößen Primärenergiebedarf1 und Transmissionswärmeverlust2 gemessen.

Für beide Größen definiert die Energie­einspar­verordnung (EnEV) Höchstwerte, die ein vergleichbares Referenz­gebäude einhalten muss. Ein KfW-Effizienzhaus 100 entspricht zum Beispiel den Vorgaben der EnEV. Ein KfW-Effizienzhaus 85 benötigt 85 % der Energie des Referenzgebäudes, ein KfW-Effizienzhaus 55 sogar nur 55 %.

Welche Maß­nahmen fördert die KfW bei Sanierung?

  • Mit modernen Lüftungsanlagen und cleveren Heizungssystemen können Sie viel Energie sparen. Sie verbessern den Wohnkomfort und die Luft in den Räumen.
  • Häuser fressen unnötig Energie, wenn sie schlecht oder gar nicht gedämmt sind. Mit einer modernen Dämmung der Außenwände klönnen Sie bis zu 50% der Heizkosten sparen.
  • Ihre Heizkostenrechnung sinkt weiter, wenn Sie neue Fenster einbauen. So erhöhen Sie zudem den Wert Ihrer Immobolie.
  • Ein denkmalgeschütztes Haus stellt besondere Anforderungen an die energetische Sanierung - berücksichtigt im Standard KfW-Effizienhaus Denkmal.

Beispielhafte Sanierungsmaßnahmen:

KfW-Effizienzhaus 115:
- Gas-Brennwertheizung mit Solaranlage für Trinkwassererwärmung
- Außenwanddämmung 14 cm
- Dachdämmung 20 cm
- neue Fenster mit Doppelverglasung

KfW-Effizienzhaus 85:
- Gas-Brennwertheizung mit Solaranlage für Trinkwassererwärmung und Heizungs­unterstützung
- Außenwanddämmung 14 cm
- Dachdämmung 20 cm
- neue Fenster mit Doppelverglasung

KfW-Effizienzhaus 55:
- Holzpellet-, Biomasse­heizung oder Wärme­pumpe
- Solaranlage Trink­wasser­erwärmung
- Außenwand­dämmung 18 cm
- Dachdämmung 24 cm
- neue Fenster mit Dreifach­verglasung und Spezial­rahmen

Bitte beachten Sie: Jedes Haus ist anders. Gleiche Maßnahmen können an verschiedenen Gebäuden zu verschiedenen KfW-Effizienz­haus-Standards führen. Ein Energieberater (oder Experte für Energie­effizienz) kann Ihnen sagen, welche Maßnahmen bei Ihrem Vorhaben zum angestrebten KfW-Effizienzhaus-Standard führen.

Warum ist es sinnvoll, einen Experten einzu­binden?

Energieeffizientes Sanieren erfordert komplexes Fach­wissen. Ein Experte für Energieeffizienz an Ihrer Seite stellt sicher, dass die Sanierung zum gewünschten Ergebnis führt. Wir empfehlen, in jedem Fall einen Experten hinzuziehen. Bei einigen KfW-Förder­produkten ist es sogar zwingend erforderlich.

Förderprodukte der KfW für Sie:


„Energieeffizient Sanieren“ wird noch attraktiver

Die KfW verbessert ihr Programm „Energieeffizient Sanieren“:

Die Tilgungszuschüsse für alle KfW-Effizienzhaus-Standards sind von nun an noch attraktiver, das heißt, sie wurden um 5 % erhöht. Kreditnehmer können ab sofort von der KfW zusätzlich zu einem verbilligten Zinssatz je nach Effizienzhaus-Standard bis zu 22,5 % Tilgungszuschuss erhalten. Gleichzeitig besteht von nun an bei Förderzusage in den Investitionsprogrammen ein verbindlicher Anspruch auf einen Baubegleitungszuschuss. Hierbei erhält der Bauherr 50 % (max. 4.000. Euro) der Kosten für die Fachplanung und Baubegleitung durch einen unabhängigen Experten (www.energie-effizienz-experten.de). Das Förderprogramm „Energieeffizient Sanieren“ dient der zinsgünstigen langfristigen Kreditfinanzierung von Maßnahmen zur Energieeinsparung und zur Minderung des CO2-Ausstoßes bei bestehenden Wohngebäuden.

„Mit dem Beschluss des Nationalen Aktionsplans Energieeffizienz vom 3. Dezember 2014 hat die Bundesregierung ein umfangreiches Maßnahmenpaket auf den Weg gebracht, unter anderem zur Steigerung der Energieeffizienz im Gebäudebereich. Kernstück ist dabei die Verstetigung und Ausweitung der Förderung der energetischen Gebäudesanierung sowie eine Verstärkung der dazu notwendigen Information und Beratung“, sagt der Staatssekretär im Bundeswirtschaftsministerium Rainer Baake.

„In Deutschland kann weiterhin viel Energie im Gebäudebereich eingespart werden. Mit den Verbesserungen im Programm „Energieeffizient Sanieren“ machen wir energieeffizientes Sanieren noch attraktiver“, sagt Dr. Ingrid Hengster, Vorstandsmitglied der KfW Bankengruppe. „Die KfW unterstützt damit die Bundesregierung bei der Schaffung eines klimaneutralen Gebäudebestandes bis zum Jahr 2050.“

Die Neuerungen im Einzelnen:

  • Erhöhung der Tilgungszuschüsse für alle KfW-Effizienzhaus-Standards um 5 %, z.B. für den Standard KfW-Effizienzhaus Denkmal steigt der Tilgungszuschuss nun auf 7,5 % des Zusagebetrages, für den Standard KfW-Effizienzhaus 55 von 17,5 % auf 22,5 %.
  • verbindlicher Anspruch auf einen Baubegleitungszuschuss bei Förderzusage für eine Investition (50 % der Kosten, max. 4.000. Euro pro Bauvorhaben).

Informationen zu den Fördermöglichkeiten sind auf der Internetseite www.kfw.de oder über das KfW-Infocenter unter der kostenfreien Telefonnummer 0800 / 539 9002 erhältlich.

Quelle: KfW - Pressemitteilung

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